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Heilpflanzen aus aller WeltGegen alles ist ein Kraut gewachsen

Rund 3000 verschiedene Pflanzen kultiviert Franz-Xaver Treml in seiner Raritätengärtnerei in Arnbruck. Der Kräuterexperte sammelt sie und kennt ihre heilende Wirkung.

Hatschi! Wer an der Katzengamander schnuppert, hat das Gefühl, gleich einen Niesanfall zu bekommen. Teucrium Marum, wie die Heilpflanze mit den eiförmig spitzen Blättern mit botanischem Namen heißt, hat einen durchdringenden, aromatischen Duft. "Allein einmal daran zu riechen reicht, um Schnupfen zu vertreiben", empfiehlt Franz-Xaver Treml für die Erkältungszeit im Herbst.
Treml muss es wissen: Der Inhaber einer Raritätengärtnerei in Arnbruck im Landkreis Regen ist seit 30 Jahren Kräuterexperte. Er baut die Heilpflanzen aus aller Welt nicht nur im heimischen Betrieb an, sondern er kann auch genau erklären, welches Gewächs gegen welches Wehwehchen hilft. Denn, so ist sich Treml sicher: "Gegen wiklich alles lässt die Natur ein Kraut wachsen!"

Brahmi gegen Vergesslichkeit

Es gibt zum Beispiel eine Pflanze für besonders Vergessliche: Sie heißt Brahmi, wird von Mittelamerika bis Brasilien kultiviert und fördert den Proteinstoffwechsel im Gehirn. Auch dieses exotische Gewächs findet sich in der Bayerwaldgemeinde Arnbruck: Wer die Raritätengärtnerei betritt dem öffnet sich ein blühend-duftendes Paradies. Der Chef, stets mit Strohhut, wie es sich für einen richtigen Gärtner gehört, führt hier launig und kundig durch die Kräuterreihen. Allein 150 verschiedene Minzen baut er an ebenso wie zahllose Melissen - eine Sorte riecht nach Erdbeere die andere nach Melone, wieder eine andere nach Pfirsich - eine Wunderwelt der Düfte. Die Pflanzen sammelt er aus aller Welt zusammen, jedes Jahr kommen neue grüne Exoten dazu. Rund 3000 verschiedene sind es insgesamt.

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Das Kongolieschen kennen Sie nicht? Kein Wunder: Es kommt aus dem östlichen Afrika.

Jede einzelne Pflanze hat Ihren Zweck: "Alles, was bei uns kultiviert wird, erfüllt einen Sinn und ist mehr als nur Zierde. Entweder in der Heilkunde oder als Duftpflanze. Außerdem arbeiten wir nur biologisch und mit erbgutunveränderten Kulturen", nennt der Autor von fünf Fachbüchern seine Prinzipien. 1978 baute Franz-Xaver Treml aus der heimischen Landwirtschaft heraus seinen Betrieb auf, damals noch als klassische Gärtnerei für Schnittblumen. Als wenig später die holländischen Blumengroßhändler den Markt eroberten, änderte er sein Geschäftskonzept und ließ den Anteil an kultivierten Heilpflanzen Jahr für Jahr wachsen. Für Kräuter hatte er sich immer schon interessiert. Inzwischen ist der Experte ein gefragter Fachmann bei Vortragsabenden weit über Bayern hinaus, hält ausgebuchte Kräuterführungen und hat sogar für einen Kräutergarten in Südafrika die Pflanzen geliefert. Die Besucher pilgern aus ganz Deutschland in die Gärtnerei, manchmal kommt sogar Besuch aus Italien. "Das, was wir anbieten, das gibt es eben sonst so gut wie nirgendwo", sagt Treml mit bescheidenem Stolz und riecht beiläufig an einer würzigen Melisse. Auch die wird sicherlich bald wieder stark nachgefragt werden, wenn die Erkältungszeit kommt: "Daraus kann man einen Tee machen, der tut gut bei Husten und Schnupfen. Oder man nimmt Thymian und Quendel - das wirkt bestens gegen Entzündungen!"

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